Regenerative mitochondriale Therapie

Die regenerative mitochondriale Therapie versucht mittels der Zugabe von Mikronährstoffen die Mitochondrienfunktion aufrechtzuerhalten bzw. zu erneuern und damit die Energieleistung der Zelle wieder herzustellen. Die fehlenden Mikronährstoffe können mittels Laboruntersuchungen identifiziert werden. Begleitend zu einer regenerativen mitochondrialen Therapie ist immer eine Ernährungsumstellung, eine Sanierung des Darms und eventuell eine Ausleitung von Giftstoffen notwendig. In der Tiermedizin ist es leider derzeit aus Kostengründen nicht möglich entsprechende Laboruntersuchungen durchzuführen. Wir haben aber ein Labor in Aussicht, dass sich mit dieser Angelegenheit beschäftigt und hoffentlich bald die Untersuchung dieser wichtigen Werte auch für Tiere anbieten kann.

Was sind Mitochondrien?
In jeder Körperzelle befinden sich durchschnittlich etwa 1500 Mitochondrien.
In Muskelzellen beträgt ihre Zahl bis zu 2000, Nervenzellen besitzen ca 5000 Mitochondrien. Je höher der Energiebedarf der Zelle, desto größer ist die Mitochondrienzahl.

Mitochondrien sind Bestandteile von Zellen, die fast alle  Stoffwechselleistungen und Entgiftungsvorgänge steuern. Arbeiten die Mitochondrien nicht richtig, ist die Produktion von ATP (Adenosintriphosphat) gestört. Der Zelle geht regelrecht der „Sprit“ aus. Ohne ATP gibt es keine Energie. Ist die Funktion oder die Struktur der Mitochondrien gestört, können die unterschiedlichsten Stoffwechselleistungen nicht mehr erbracht werden, es entwickeln sich die unterschiedlichsten Krankheitsbilder. Man nennt das „Mitochondriopathie“

Die Ursachen von Mitochondriopathien sind vielfältig:

  1. Oxidativer/Nitrosativer Stress
  2. Gestörte Entgiftungsfunktion des Körpers
  3. Mikronährstoffmangel (Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe)
  4. Umweltbelastungen/synthetische Medikamente
  5. Stress
  6. Störungen der Darmflora

Mögliche Symptome einer Mitochondriopathie sind:

  1. Erschöpfungszustände/Müdigkeit
  2. Durchblutungsstörungen
  3. Immunschwächen, Allergien, Autoimmunerkrankungen
  4. Erkrankungen des Bewegungsapparates (Arthrosen)
  5. Herzmuskelschwäche
  6. Neurodegenerative Erkrankungen
  7. Krebs
  8. Organdegeneration

Der Begriff Mitochondrien stammt aus dem Griechischen von „Mitos“ die Kugel und „Chondron“ der Faden. In den Mitochondrien wird mit Hilfe von Sauerstoff ATP gebildet. Ist diese sauerstoffabhängige Zellatmung gestört, treten Defizite in der Zellleistung auf. 90% des Sauerstoffs, der eingeatmet wird, wird in den Mitochondrien zu dieser Energiegewinnung gebraucht.

Somit werden sämtliche Organe, die ja aus einer Vielzahl von einzelnen Zellen bestehen, gesteuert. Läuft diese Funktion optimal ab, bezeichnen wir das als Hochleistungsmodell. In einem gesunden Organismus sollte dieses Hochleistungsmodell die Regel sein.

Die so gewonnene Energie ist nicht nur Wärmeenergie, sondern besitzt auch Steuerfunktion für alle Stoffwechselprozesse.

Dabei entstehen physiologisch sogenannte Sauerstoffradikale, die aber – bei gesunden Mitochondrien – durch Antioxydantien neutralisiert werden. Sind jetzt zu wenig Antioxydantien vorhanden oder werden zu viele Radikale gebildet, werden die Mitochondrien unwiderruflich zerstört. Bei Krebs wurden in Tumorzellen bis zu 80% Mitochondrienverluste dokumentiert.

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