Entgiftungs- und Ausleitungsverfahren

Entgiftung und Ausleitung

Nicht nur wir Menschen, sondern auch unsere Tiere sind täglich vielfältigen Einflüssen aus der Umwelt ausgesetzt. Können wir die Einwirkung vieler dieser Stoffe nicht verhindern, so können wir doch regulierend tätig sein, was die Verabreichung giftiger Stoffe durch den Tierarzt und durch uns selbst betrifft.

Viele Tierbesitzer wissen nicht, oder wollen nicht wissen, dass sie ihre Tiere mit der Gabe von regelmäßigen Wurmkuren, Impfungen, spot-ons etc. regelrecht  zu Mülldeponien von Schwermetallen und anderen giftigen Substanzen machen. Erst dann, wenn das Tier eine chronische Krankheit entwickelt, und die Ursachen hinterfragt werden, kommen viele zu der Erkenntnis, dass die vom Tierarzt „geforderten“ regelmäßigen „Giftstoffgaben“ für die Gesundheit ihres Tieres vielleicht doch nicht so förderlich sind.

Es gibt die unterschiedlichsten Möglichkeiten Schwermetallvergiftungen nachzuweisen. Angefangen von Haaranalysen über Bioresonanz u.v.a.mehr.

Die beste und sicherste Methode wird derzeit in der Humanmedizin getätigt. Dem Patienten wird ein Stoff (Chelatbildner: DMPS, EDTA, u.a.) intravenös verabreicht, der die Giftstoffe im Körper mobilisiert, diese können dann im Urin nachgewiesen werden. Diese Untersuchungen sind sehr teuer, und die Vorgehensweise nicht ganz unkompliziert. Für die Tiermedizin ist diese Methode sicherlich für die Zukunft interessant.

Zur Zeit setzen wir in der Praxis zur Entgiftung DMPS als Kapseln ein, dazu hochdosiert Mineralstoffe und Stoffe (z.B. Pektine, Zeolithe etc.) welche die gelösten Gifte im Darm binden, damit sie nicht wieder rückresorbiert werden.

DMPS ist ein relativ starker Chelatbildner. Nur Patienten, deren Zustand eine starke Entgiftung zulassen, werden auf diese Weise entgiftet. Bei geschwächten Patienten entgiften wir nicht, da die Mobilisierung der sich im Körperfett befindenden Gifte eine enorme Belastung für den jeweiligen Organismus darstellt.

Schwächere Entgiftungssubstanzen wie beispielsweise Koriander, Chlorella oder Zeolith können bei gesunden Tieren regelmäßig prophylaktisch eingesetzt werden.